Gospelchor Rejoice

Rejoice sammelt Spenden für Rohingya

Bei der Gospelweihnacht des Gospelchors „Rejoice“ in der Nordstadtgemeinde sind 519,35  Euro an Spenden zusammengekommen. Diese sind für die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch gedacht, die von der Katastrophenhilfe des Diakonischen Werkes betreut werden, so der Chor in einer Pressemitteilung.

Wolfsburger Nachrichten, 20.12.2017

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Zwei Wolfsburger Chöre singen gemeinsam für Kinder in Armut

Tendenz Positiv“ und „Rejoice“ sammelten zusammen Geld für das Projekt „1000 x 1000“.

Zu einem Benefizkonzert zugunsten der United Kids Foundations hatte der gemischte Chor Tendenz Positiv aus Mörse am Sonntag in die Aula des Ratsgymnasiums eingeladen. Mit dabei war auch der Gospelchor „Rejoice“. Organisator der Veranstaltung war Gerhard Schuller, Mitarbeiter der Volksbank und aktiver Chorsänger. Mit der Aktion „1000 x 1000 – die BraWo-Allianz gegen Kinderarmut“ sollen bis Ende des Jahres 1000 Spender gewonnen werden, die jeweils 1000 Euro einbringen, erklärte er. Die Tatsache, dass in unserer Region 18 500 Kinder in Armut leben, sprach Bertold Schlechter vom Chorvorstand in seiner Begrüßung an.

90 Minuten lang erklangen dann die Lieder beider Chöre. Man hatte dem Gospelchor, der erst vor zwei Jahren gegründet wurde und ebenfalls von Paul Schaban geleitet wird, den Vortritt gelassen. Moderne Klänge aus dem Bereich der Rock-, Pop- und Gospelmusik erfüllten den weiten Saal. Lebendig ging es auf der Bühne zu, als der Gospelchor seinen Part mit „What a wonderful day“ eröffnete. Der Rhythmus beherrschte die Szene und übertrug sich schnell auf die Zuhörer, die Mühe hatten, still auf ihren Stühlen sitzen zu bleiben. Paul Schaban dirigierte mitreißend.

Aus seinem reichen Repertoire schöpfte anschließend der Chor Tendenz Positiv. Es begann mit „Thank you for the music“ über „Sing Halleluja“ bis „La cuccaracha“. Am Schluss vereinigten sich dann beide Chöre und ein voller Chorklang rauschte durch den Saal. Nach dem Schlusslied „Bwana awabariki“ tobte der Saal. Das Konzert hat gezeigt, dass man auch heute noch neue Chöre auf die Beine stellen kann, wenn man die richtige Literatur anbietet.

Johannes Baumert, Wolfsburger Nachrichten, 29.6.2015